Ein klarer Scope verhindert Missverständnisse: Räume, Leistungen, Deliverables, Anzahl an Konzeptvarianten, Renderings, Bemusterungen, Baustellentermine und Abnahmen gehören in den Vertrag. So bleiben Kreativität und Budget im Gleichgewicht, und alle Erwartungen sind transparent dokumentiert.
Änderungen passieren. Ein schriftlicher Change-Order mit Beschreibung, Kosten, Zeitauswirkung und Unterschriften schützt alle Seiten. In einem Loft-Projekt in Hamburg rettete genau diese Klarheit den Terminplan, obwohl der Kunde zusätzliche Schreinerarbeiten wünschte.
Kosten- und Terminfolgen transparent
Schätzungen sind nett, belastbare Zahlen sind besser: Kalkulieren Sie Mehrkosten inkl. Montage, Transport und Entsorgung. Kommunizieren Sie neue Termine pro Gewerk. Fragen Sie uns nach der Vorlage – wir senden sie Abonnentinnen und Abonnenten zuerst.
Lückenlose Dokumentation und Freigaben
Protokolle, E-Mails und freigegebene Zeichnungen sind Ihr Sicherheitsnetz. Hinterlegen Sie Versionen zentral, benennen Sie Dateien eindeutig, und vereinbaren Sie digitale Freigaben. Kommentieren Sie, welche Tools Ihnen im Änderungschaos am meisten Ordnung gebracht haben.
Rechte an Entwürfen, Bildern und Marken
Übertragen Sie dem Auftraggeber klare, projektbezogene Nutzungsrechte an Plänen, 3D-Bildern und Texten, behalten Sie jedoch Urheberrechte. So verhindern Sie unautorisierte Weitergabe. Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit fairen Lizenzmodellen für Moodboards und Renderings.
Lieferbedingungen, Zahlungsziele, Eigentumsvorbehalt und Vertragsstrafen sollten mit jedem Subunternehmen vereinbart werden. So bleiben Termin- und Qualitätsziele erreichbar. Schreiben Sie uns, welche Klauseln Ihre Zusammenarbeit mit Tischlern, Malern oder Polsterern stabilisieren.
Lieferanten, Handwerk und Subunternehmer
Definieren Sie Toleranzen, Mustermappen und Freigaben vor Produktion. Vereinbaren Sie gemeinsame Abnahmen mit Checklisten. Ein Projekt in Zürich verhinderte Reklamationen, weil jede Kante, Fuge und Oberfläche vor Fertigung bemustert und dokumentiert wurde.
Konflikte lösen und fair kündigen
Eskalationsstufen vereinbaren
Definieren Sie zuerst Projektleitungsgespräch, dann Geschäftsführung, danach Mediation. Diese Leiter verhindert sofortige Verhärtung. In einem Office-Ausbau löste Stufe eins den Streit um Akustikpaneele, bevor Anwälte teuer wurden. Teilen Sie Ihre erfolgreichsten Eskalationsmodelle.
Mediation vor Gericht
Eine kurze Cooling-off-Phase und verpflichtende Mediation sparen Zeit und Beziehungen. Vereinbaren Sie Fristen und die Auswahl der Mediatorin. Abonnieren Sie Praxisberichte, wie Mediation aus verhakten Situationen wieder konstruktive Zusammenarbeit entstehen lässt – mit Respekt.
Kündigungsklauseln und Exit-Plan
Regeln Sie Kündigungsgründe, Vergütung bis Leistungsstand, Herausgabe von Daten und geordnete Übergabe. Ein klarer Exit schützt Kreativität und Nerven. Schreiben Sie, welche Exit-Checklisten Ihnen halfen, Projekte trotz Trennung würdevoll zu beenden.